Mikkeller – Julepakkekalender 24 Mikkeller-Bier - Der Advent kann kommen!

 HAT Johannes es getan: Der Julepakkekalender von Mikkeller ist bestellt – sicher kein Schnäppchen. Letztes Jahr hat der durstige Hopfenjünger sich noch beherrscht, obwohl er Bock auf den To Ølekalender 2016 hatte. Dieses Jahr wird nicht gekleckert. Wieso sich mit den Schülern begnügen, wenn man den Meister haben kann?

+++ 24. Türchen: Barley Wine achten +++

Fürs Heiligabendtürchen gibt’s einen mächtigen Barley Wine, 15,4% ist natürlich ein Brett, vom Stil her ein würdiges Finale. Wie man Big Worster übersetzt, wenn „worst“ schon der schlechteste Fall ist, überlasse ich euch. Das Bier jedenfalls ist schwierig. Es riecht sehr intensiv malzig, ich versuche es mit Pflaumen- oder Quetschenmus zu beschreiben. Dieser Barley Wine ist sehr süß, fast liköresk dick. Trotzdem kämpft der Hopfen und die Bittere dagegen an. Das macht das Bier unrund und unharmonisch. Der Weihnachtsbaum leuchtet und meine Bäckchen auch schnell, 15,4% Alkohol lassen grüßen. Aber: Geschmacklich ist der sehr gut eingebunden. Big Worster ist ein sehr intensiver Barley Wine und wird auch aufgrund seiner Ecken und Kanten fassgelagert richtig interessant. Die vorliegende Version bekommt, weil es Weihnachten ist: 4/5 Mikkels.

Weihnachten!!!

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Beyond Beer Hamburg Kultiges Craftbiergeschäft im Schanzenviertel

Hansestadt Hamburg – Tor zur Welt. Eine Stadt in ständiger Bewegung und Veränderung. Seit mehreren Jahren schon wächst hier in der Metropole an Elbe und Alster langsam aber sicher eine Craftbier-Szene heran. So steigt auch stetig die Zahl derer, die mitunter auch gerne als „Beergeeks“ oder „Beernerds“ bezeichnet werden: Äußerst interessierte, bieraffine Menschen, die regelmäßig nach dem neuesten oder abgefahrensten Gebräu Ausschau halten. Und das nicht nur im eigenen Land, sondern auch über den deutschen Glasrand hinaus. Doch der gemeine Bierfreund will sich nicht ständig seine internationalen Biere über das Internet bestellen – in einem Craftbier-Fachgeschäft zu stöbern und mit den Mitarbeitern sowie Kunden zu fachsimpeln, das ist doch traumhaft! Dies ist bei Beyond Beer in der Weidenallee seit mittlerweile mehr als zwei Jahren Realität.

Wer vor dem craftigen Kleinod zwischen den Bezirken Sternschanze und Eimsbüttel steht, dem fällt zunächst die schwarz gerahmte sowie konvex geformte Glasfassade ins Auge.  Der Innenbereich ist modern und klar strukturiert eingerichtet. Es gibt Sitzgelegenheiten vor und im Store sowie mehrere Regale und Flächen, auf denen die hopfige Ware lagert und für den Verkauf bereit steht. Darüber hinaus ist es auch möglich, eine Auswahl des über 300 Biere umfassenden Angebots aus einem der drei großzügig ausgestatteten Kühlschränke zu verkosten. Am anderen Ende des schmalen Raumes befindet sich schließlich der Kassenbereich – mit einer Zapfanlage, an der drei regelmäßig wechselnde Taps die durstige Kundschaft empfangen. Jedem Bierbegeisterten, der diese Location betritt, ist sofort klar: Hier bin ich richtig!

Blick in den Store von Beyond Beer – Foto: AF

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The Beavertown Extravaganza 2017 Bierfestival der Superlative

Seit Monaten schon freuten wir uns auf diesen feststehenden Termin am 08. und 09. September in unserem Bierfestivalkalender. Endlich war es soweit: das wohl beste Brauerei Line-Up, das jemals einem Hopfenjünger sein Gebräu einschenken durfte, wartete nur darauf, unzählige Biere in unsere Verkostungsgläser fließen zu lassen. Das Who-is-Who der internationalen Craft-Beer Szene war auf Einladung der Beavertown Brewery in London zusammengekommen, um ein Bierfest der absoluten Extraklasse zu feiern: die Erstauflage der Beavertown Extravaganza.

Der Bus mit den Leuten, die das interessiert – Foto: AF

Sage und schreibe 72 (!) Brauereien präsentierten sich an zwei Tagen auf einer Fläche von fast 8.900 qm in einer ehemaligen Zeitungsfabrik den täglich erscheinenden 4.000 Besuchern. Dazu noch bestes Streetfood in absoluter Top-Qualität. Jeder Brauerei standen jeweils zwei Taps zur Verfügung. Somit wurden die Biere im rotierenden System ausgeschenkt. Daher bestand natürlich die Möglichkeit, dass man das ein oder andere der annähernd 500 Biere auch mal verpassen konnte. Vor allem an den Ständen, an denen sich permanent lange Schlangen bildeten. Dem gemeinen Engländer macht das nichts aus, er steht ja gerne an. Wir hatten uns jedoch gut vorbereitet, indem wir eine Bierliste mit den 150 interessantesten und daraus zusätzlich noch eine mit 40 vermeintlichen Top-Knallern zusammenstellten, die wir auch unbedingt abarbeiten wollten. Soviel sei verraten: wir haben fast alle Biere bekommen, die wir haben wollten.

Eine von drei Festivalhallen mit Brauereiständen im Back-to-Back – Foto: AF

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Ein Craftbierblog von Hopfenjüngern für Hopfenjünger